Psychologie von Online Casinos im Vergleich zu landbasiertenLeanbackplayer hat einen Überblick neuer Ergebnisse zur Psychologie des Glücksspiels und deren Auswirkungen auf das Gehirn veröffentlicht. Die Studie hat sich in den letzten 5 Jahren 41 Studien aus 17 verschiedenen Zeitschriften angesehen und uns Ergebnisse aus jeder zusammengestellt. Wer ist aber Leanbackplayer? Leanbackplayer deckt globale Trends, Vorschriften und Neuigkeiten im Bereich Gaming ab.

Die Ergebnisse der Studie

Mit dem Aufkommen von mobilen Spielen und Online-Casinos wird jedoch vieles von dem, was wir über die Psychologie des Glücksspiels zu wissen glaubten, in Frage gestellt. Wir wollten mehr darüber erfahren, wie Menschen ticken, wenn sie sich hinsetzen, um zu wetten ihr Geld.

Ergebnis #1

Online Casinos haben eingebaute Vorteile, die ihre landbasierte Pendants schwer erreichen können. Online-Casinos sind bequemer, erfordern weniger Aufwand für den Betrieb und ermöglichen es den Spielern, in völliger Anonymität zu spielen. Sie müssen also nicht an einen möglicherweise weit entfernten Ort reisen, um zu spielen und Ihre Spielauswahl ist nahezu unbegrenzt. Es sind alles wichtige Vorteile, die normale Casinos niemals haben können.

„Ein Online-Live-Casino ermöglicht den Spielern die Anonymität des Internets, sich privat an Glücksspielen zu beteiligen, ohne Angst vor Stigmatisierung zu haben“, sagte Dr. Mark Griffiths, ein angesehener Professor für Verhaltenssucht an der Nottingham Trent University.

Ergebnis #2

Es gibt jedoch immer noch ein paar Dinge, die ein landbasiertes Casino bieten kann, die jedoch nicht auf Ihrem mobilen Gerät zu finden sind.

Der vielleicht der größte Vorteil von landbasierten Casinos ist das Vertrauen der Spieler. Trotz der Fortschritte in der Cybersicherheit vertrauen viele Spieler einem Online-Casinos einfach nicht. Sie haben beispielsweise Angst, dass die Spiele gegen sie manipuliert werden könnten. Solange landbasierte Casinos einen Vertrauensvorsprung haben, werden sie wahrscheinlich einen großen Teil des Glücksspielmarktes genießen.

Ergebnis #3

Es ist kein Geheimnis, dass all die blinkenden Lichter und lauten Geräusche in einem landbasierten Casino dazu dienen, Ihre Sinne zu erregen und riskantes Verhalten zu fördern, aber sind sie wirklich problematischer als Online-Casinos?

Online-Casinos könnten für problematische Spieler gefährlicher sein. Sie haben die Gelegenheit zu jeder Tages- und Nachtzeit zu spielen, ohne die traditionellen gesellschaftlichen Sicherheitsvorkehrungen. Das ist zweifellos ein ein Rezept für eine Katastrophe.

„Grundsätzlich ermöglicht die verbesserte Zugänglichkeit von Glücksspielaktivitäten dem Einzelnen, die Beteiligung am Risikoverhalten zu rationalisieren, indem zuvor einschränkende Barrieren wie Zeitbeschränkungen aufgrund beruflicher und sozialer Verpflichtungen beseitigt werden“, sagte Griffiths.

Ergebnis #4

Glücksspiel nutzt die Macht der Unsicherheit, um unser Gehirn buchstäblich umzuprogrammieren. Mit anderen Worten verändert das Glücksspiel, wie das Gehirn Dopamin den sogenannten „Wohlfühl-Neurotransmitter“ freisetzt. Im Laufe der Zeit passt sich das Gehirn an immer höhere Dosen an, was seine Wirksamkeit verringert. Um den gleichen Effekt zu erzielen, müssen Spieler länger spielen und mehr wetten.

Laut einer Studie verstärkt die Freisetzung von Dopamin fehlangepasstes Glücksspiel und erzeugt ein sich selbst erhaltendes Verhalten.

Ergebnis #5

Sowohl online als auch landbasierte Casinos nutzen neue Technologien, um die Gehirne der Spieler auszunutzen. Fortschritte in der Gaming-Technologie und besonders „als Gewinne getarnte Verluste“ verändern die Spieldauer und den Einsatz von Spielern, oft mit katastrophalen Ergebnissen.

Ergebnis #6

Die Wurzel der Spielsucht kann im Supplementary Eye Field (SEF) liegen, einer wenig verstandenen Region des Gehirns. Sie dient dazu, die Bewegung der Augen zu kontrollieren. Menschen mit Dopaminmangel erleben auch Anomalien im SEF, was sie anfälliger für Sucht macht.

Forscher, die Affen untersuchten, fanden heraus, dass eine erhöhte Neuronenaktivität in dieser Region einem erhöhten Risikoverhalten entsprach, und ein Mangel an Dopamin erhöhte die Neuronenaktivität, wodurch eine Teufelsschleife entsteht.

Ergebnis #7

Problemspieler haben meistens ein beunruhigendes Profil. Sucht betrifft eher Männer, Minderheiten und Personen mit Vorerkrankungen, und der Anstieg des mobilen Spielens macht es diesen Menschen leichter, in selbstzerstörerische Muster zu verfallen.

Vor dem Internet-Glücksspiel waren viele dieser gefährdeten Personen nicht betroffen, solange sie nicht in der Nähe eines Casinos lebten. Der Anstieg des mobilen Glücksspiels hat jedoch zu einem entsprechenden Anstieg von problematischem Glücksspiel in dieser Demografie geführt.

Ergebnis #8

Die Lösung für problematisches Glücksspiel kann in der Festlegung von Grenzen liegen. Wenn Casinos Beschränkungen hinsichtlich der Höhe der Wetteinsätze oder der Dauer von Sitzungen durchsetzen würden könnte problematisches Glücksspiel stark eingeschränkt werden. Natürlich, müssen sich Spieler auch daran halten.

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